Softwareupdates – ein Grundpfeiler der IT-Sicherheit

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Update, Patch, Aktualisierung oder Bugfix – Was ist das? – hinter diesen Begriffen verbirgt sich letztlich der gleiche Vorgang: Hersteller beseitigen Fehler, schließen Sicherheitslücken oder fügen Funktionen hinzu, ohne dass die Software neu aufgesetzt werden muss. Unter Sicherheitslücken versteht man dabei Schwachstellen in einer Software, die es Angreifern beispielsweise ermöglichen, bösartige Programme einzuschleusen und die Kontrolle über fremde Systeme zu übernehmen.

Ob Betriebssysteme für PC und Laptop, Apps von Smart-TVs, Software von Smartphones oder auch das Virenschutzprogramm – sie alle bieten nur dann sicheren Schutz vor Computerschädlingen, wenn sie auf dem aktuellen Stand sind. Daher ist es wichtig zeitnah und regelmäßig Updates zu installieren.

Doch wie soll man bei den zahlreichen Softwareprodukten den Überblick behalten? Hier ein kleiner Leitfaden wie Sie Geräte und Software unkompliziert auf Update-Einstellungen prüfen und alle Systeme mit geringstem Aufwand aktuell halten, um sich damit vor bösen Überraschungen zu schützen.

1. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die von Ihnen eingesetzten Programme!

Dazu zählen neben dem Betriebssystem und dem Browser auch Office-Pakete, Medienplayer oder das Virenschutzprogramm. Das gilt nicht nur für den Desktop-PC, sondern auch für die auf dem Laptop, dem Tablet oder dem Smartphone installierten Programme.

2. Prüfen Sie, zu welchen Produkten Sie automatische Update-Services erhalten!

Wenn Sie nicht wissen, für welche Produkte Sie regelmäßig automatisch Updates erhalten, dann nehmen Sie sich kurz Zeit und sehen Sie in der Online-Hilfe beziehungsweise in den Einstellungen Ihrer Software nach. Wenn Sie dort keine Informationen finden, kann Ihnen eine Internetsuche nach den Begriffen des Anwendungsnamens in Kombination mit „automatische Updates“ weiterhelfen.

3. Erstellen Sie eine Übersicht darüber, für welche Programme Sie eigenständig auf Updates achten müssen!

Falls Sie feststellen, dass Ihnen für eines oder mehrere zentrale Programme kein automatischer Update-Service zur Verfügung steht, lohnt sich das Anlegen einer Liste.

4. Machen Sie es sich zur Regel, Hinweise auf Updates zu beachten und nicht wegzuklicken!

Die große Zahl unerwünschter Pop-ups, also plötzlich auftauchende Programmfenster, kann dazu führen, dass man jedes Pop-up einfach wegklickt. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, eine kurze Kontrollsekunde einzulegen und prüfen Sie, ob es sich dabei nicht vielleicht doch um einen wichtigen (Warn-)Hinweis handeln könnte.

5. Informieren Sie sich regelmäßig über Updates – etwa durch Newsletter der Hersteller oder die Fachpresse

6. Installieren Sie Updates möglichst rasch, sobald diese verfügbar sind!

Cyber-Kriminelle wissen, dass zumeist schon bald nachdem eine Sicherheitslücke bekannt wird, Updates zur Verfügung stehen. Daher versuchen Sie, die Schwachstellen gleich in den ersten Tagen auszunutzen, indem sie Schädlinge wie Viren und Würmer programmieren und in den Umlauf bringen. Seien Sie also schneller.

7. Achten Sie auf Mitteilungen, die das Auslaufen des Supports für Produkte ankündigen!

Softwareanbieter stellen Aktualisierungen für einzelne Produkte oftmals nur für einen gewissen Zeitraum bereit. Beispiel dafür ist das Ende des Supports für Windows 7 durch Microsoft. Falls für ein Softwareprodukt keine Updates mehr angeboten werden, prüfen Sie, ob Sie auf ein alternatives Produkt wechseln können.

Sie wollen mehr über die IT-Sicherheitsmaßnahmen Softwareupdates erfahren und sich die Arbeit sparen? Dann rufen Sie uns doch einfach gleich an unter (0 60 27) 40 39 50. Wir beraten und unterstützen Sie gerne.