IT-Sicherheit in der Adventszeit – Wie Sie Phishing rund um die Feiertage erkennen

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Wie Sie Phishing rund um die Feiertage erkennen

Die Adventszeit ist eine Zeit der Vorfreude, aber auch eine Hochsaison für Phishing-Angriffe. Kriminelle nutzen festliche Stimmungen, Sonderangebote und gesundheitliche oder organisatorische Dringlichkeit, um ahnungslose Nutzer auszutricksen. Mit etwas Wissen und sorgfältigem Verhalten lassen sich die Risiken deutlich reduzieren. Aus diesem Grund möchten wir Sie über einige wichtige Hinweise informieren, wie Sie gefährliche E-Mails und Nachrichten während der Feiertage erkennen können.

Typische Taktiken von Advents-Phishing

  • Lockangebote und Schnäppchen: Gefälschte Gutschein- oder Coupon-Mails, die zu gefälschten Shops oder Malware führen.
  • Weihnachts- und Adventskalender-Mails: Links zu angeblich exklusiven Angeboten oder Gewinnspielen.
  • Lieferbenachrichtigungen: Zustellbenachrichtigungen, die Sie zur Eingabe von Passwörtern oder Zahlungsdaten verleiten.
  • Spendenaufrufe: Fake-Spenden für wohltätige Organisationen mit schädlichen Anhängen.
  • Lieferverfolgung mit Dringlichkeit: Dringliche Status-Updates, die sofortiges Handeln erzwingen sollen.
  • Office-Security-Warnungen: Hinweise auf angebliche Sicherheitsprobleme im Unternehmen, die zum Öffnen eines Anhangs oder Klick auf einen Link verleiten.

 

Warnsignale einer Phishing-Nachricht

  • Absender scheint verdächtig oder untypisch: Domain sieht merkwürdig aus, kleine Schreibfehler, ungewöhnliche Absenderadresse.
  • Dringlichkeit und Angst-Marketing: „Schnell handeln“, „Ihr Konto wird gesperrt“ oder „Nur noch heute gültig“.
  • Unbekannte oder merkwürdige Anhänge: ZIP, EXE, SCR oder PDF mit Passwortabfrage, ungewöhnliche Dateitypen.
  • Links statt Anhänge: Hover-Effekt zeigt URL, die nicht zur behaupteten Absender-Website passt.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler: Besonders häufig bei schlecht gemachten Fälschungen.
  • Ungewöhnliche Bitten um persönliche Daten: Passwörter, TANs, Kreditkarten- oder Sozialversicherungsnummern.

 

Was Sie tun können, um sich selbst zu schützen

  • Verdächtige Mails sofort löschen oder in Quarantäne verschieben.
  • Keine Passwörter oder sensible Daten per E-Mail preisgeben.
  • Links in vermeintlich offiziellen Mails NICHT anklicken. Im Browser die Maus über den Link halten, um Ziel-URL zu sehen.

Wir empfehlen Ihnen, präventive Maßnahmen zu ergreifen und Ihre Sicherheitssoftware stets auf dem neuesten Stand zu halten. In dieser festlichen Zeit ist es wichtig, wachsam zu bleiben und potenzielle Bedrohungen ernst zu nehmen. Für Fragen oder Unterstützung stehen wir Ihnen jederzeit unter (0 60 27) 40 39 50 zur Verfügung.